Semesterexkneipe Sommersemester 2020

Wie ihr alle wisst, hat die Coronakrise im letzten halben Jahr die Pläne vieler unter uns ruiniert. Auch die geplanten Veranstaltungen der FtV Hohenstaufen waren davon natürlich nicht ausgenommen. Am 08.08.2020 lud die Aktivitas nun nach längerer Auszeit jedoch endlich wieder zu einer Kneipe auf unserem Hohenstaufenhaus ein.

Nachdem man sich um ca. 19 Uhr gemeinsam auf dem Haus einfand und zusammen aß (es gab Linsen mit Spätzle), konnte die Kneipe pünktlich mit Einhaltung des akademischen Viertels kurz nach 20 Uhr beginnen. Da das Thermometer selbst um diese Uhrzeit noch Temperaturen an die 30 Grad zeigte, gewährte der Senior recht frühzeitig eine Marscherleichterung, was die Corona dankend entgegennahm.

Geleitet wurde die Kneipe von Zuse als Senior und Nitro am Conseniorenbrett. Der Fuxenstall, welcher sich im Laufe des Abends deutlich vergrößerte wurde von Skriptor unter Kontrolle gehalten.

Nach einer kurzen Begrüßung der Corona kamen wir auch schon zum Hauptpunkt der Kneipe. Es gab ganze drei Krassfüchse, die heute das Band der FtV aufnehmen wollten und dies auch taten.

Der erste Anwärter und einer der neuen Fuxen ist unser Hausbewohner Stefan Lehnert. Er wohnt bereits seit zwei Semestern adH und ist Student der Informatik im zweiten Semester.

Stefan ist 20 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Crailsheim. Stefan hat sich in den letzten beiden Semestern adH bereits als verlässlich gezeigt. Er hat zum Beispiel regelmäßig unserem lieben Bbr. Moses bei der Gartenarbeit unter die Arme gegriffen. Lediglich seine Kochkünste sind etwas zweifelhafter Natur.

Der zweite neue Fux ist Alexander Krause. Er studiert gemeinsam mit Stefan Informatik im zweiten Semester

Bei Alexander ist herauszustellen, dass er bereits in einer Schülerverbindung in seiner Heimat Fürth bei Nürnberg ist. Er ist mit einigen der Gepflogenheiten und Umgangsformen des Verbindungslebens also bereits vertraut.

Alexander ist persönlich auf die Aktivitas zugegangen, um sein Interesse an einer Mitgliedschaft zu bekunden, was durchaus auch lobend hervorgehoben werden darf.

Der Dritte im Bunde, und ein echter Hochkaräter ist Marco Thomisch.
Marco ist kein aktiver Student mehr, hat sein Studium damals jedoch an der HS Aalen abgelegt. Mittlerweile hat Marco jedoch einiges an Berufserfahrung gesammelt und unter anderem eine Promotion abgelegt. Seit kurzem hat er eine Professur an der DHBW in Heideheim inne.

Marco ist knapp 40 Jahre alt und hat bereits eine Frau und zwei Töchter. Sein Interesse an einer Mitgliedschaft in der FtV ist jedoch nicht neu. Bereits vor einigen Jahren war Marco die ersten Male auf Veranstaltungen adH oder an Stammtischen dabei. Nun hat er endlich die Zeit und Möglichkeit gefunden das Band aufzunehmen, was wir natürlich herzlichst begrüßen. Auch wenn Marco sich wahrscheinlich nicht so intensiv in seiner Aktivenzeit einbringen kann, ist er doch eine wertvolle Ergänzung für unsere
Verbindung.

Ich hoffe ihr alle nehmt die Chance bei einer unserer nächsten Veranstaltungen wahr und lernt unsere neuen Füxe persönlich kennen.

Nach der Aufnahme der drei neuen Füxe, erschallte der Bundescantus auf dem Hohenstaufenhaus. Ich denke wir alle können froh sein, dass dieses sehr schwierige Semester aus Verbindungssicht doch noch solch positive Nachrichten mit sich bringt.

Positive und negative Seiten der Coronakrise beleuchtete unser Senior Zuse auch in seiner dann folgenden Seniorrede. Er versuchte darin, trotz der vielen negativen Folgen, auch einige Vorteile der durch Covid-19 ausgelösten Krise darzustellen. Unter anderem die fortschreitende Digitalisierung, der Trend zum Home Office sowie positive Einflüsse auf die Umwelt wurden dabei thematisiert. Zuse hat einige interessante Punkte genannt und dabei sehr gute Argumente aufgebracht, dass nicht alles an der Krise negativ ist, sondern man dieser auch etwas Positives abgewinnen kann.

Nach der Seniorratsrede und einem kurzen Tempus wurde die Fidulität angeschlagen. Unsere Bundesbrüder Doc und Fugger wurden kurz danach zu einem Streitgespräch über das Thema Homeoffice aufgefordert, wofür sie einige Strophen des Kantus „Student sein“ als Vorbereitungszeit erhielten.

Die Kneipe wurde dann, auch aufgrund der Hitze, relativ früh ex geschlagen. Auch wenn es eine kurze und kleine Kneipe war, war es doch ein nettes Zusammenkommen und es war schön nach über einem halben Jahr wieder auf dem Hohenstaufenhaus kneipieren zu können.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen,

Ichthys Z!